Wir ackern!


Impressionen aus unserer ersten Acker-Saison

Ackern mit dem WDR Duisburg (und dritte Pflanzung)

Die zweite Pflanzung

Ackern, Ackern, Ackern (1. Pfanzung)

Fortbildung für die Ackerlehrerinnen

Das erste Umgraben

Es wird ernst!

Die ersten Vorbereitungen

Wir ackern!


Impressionen unserer ersten erfolgreichen Saison!

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Ackern mit dem WDR Duisburg (und dritte Pflanzung)

Heute stand auf unserem Stundenplan wieder Ackern. Da ist es wirklich schön, mit all diesen Pflanzen. Aber heute war das Ackern nicht normal. Wir haben uns alle mit Frau Heusipp an einem Acker getroffen und uns auf die Wiese gesetzt. Aber nicht nur wir, sondern auch Johanna und Anne von der Ackerdemia waren da. Ansonsten standen hinter uns viele Erwachsene. Es waren Lehrerinnen und Leute von Ackerdemia da. Und Sponsoren, die Zeitung und das Fernsehen waren auch da. Das Fernsehen war da, weil sie Nordrhein-Westfalen zeigen möchten, was unsere Schule da gemacht hat. Als erstes haben wir mit Johanna Sachen besprochen und dann wurden wir in Gruppen eingeteilt. Wir haben Aufgaben bekommen. Zuerst haben wir zusammen die Kartoffeln geerntet. Das war gar nicht so leicht, weil man ganz tief graben muss und die Kartoffeln überall liegen. Erst waren es gar nicht viele, doch zum Schluss hatten wir dann doch ganz viele. Außerdem haben wir heute gepflanzt. Dafür haben wir mit einem Besen drei Streifen auf eine Ackerreihe gemacht. Dann wurden die Samen mit Sand gemischt und ausgesät. Wir haben Stoppelrübe, Radieschen, Chinakohl und Spinat gesät. Salat wurde auch gesäht. Wir wurden sogar interviewt. Das war spannend. Öfters sind wir dabei ins Stottern gekommen, weil wir so aufgeregt waren. Aber dann haben wir uns daran gewöhnt. Einmal hat der Kameramann mich sogar ganz nah gefilmt. Die Ackerstunde ging mal wieder sehr schnell vorbei und wir haben uns schon zum Abschlusskreis getroffen. Wir haben darüber geredet was geerntet und gepflanzt wurde. Dann haben wir uns „tschüss“ gesagt.
Ackern ist toll und macht viel Spaß! Wir lernen sehr viel, zum Beispiel wie man die Pflanzen pflegt.
Rosalyn, Manel, Wiebke, Linde, Emma und Luna (4a)

Das Team vom WDR
Tim Johanna Anne und Susanne von der Ackerdemia
Unser Buergermeister, Herr Gebink und der Klimaschutzmanager der Stadt, Herr Bomblatt mit Johanna von der Ackerdemia
Unsere Sponsoren und Unterstützer

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Die zweite Pflanzung

Bei der zweiten Pflanzung am 02.06.2021 war es sehr heiß. Es hat sich wie 32 Grad angefühlt. Deswegen mussten wir uns zwischendruch auch im Schatten ausruhen. Es waren zwei Ackerprofis dabei, die heißen Johanna und Jonas. Sie haben uns bei der Pflanzung geholfen. Wir haben Zucchini, Tomate, Riesenkürbis und Gurke gepflanzt. Johanna und Jonas haben uns einen Engerling gezeigt. Das ist so etwas wie ein Regenwurm, nur dass der Engerling gelb und dick ist. Wir haben ganz viele Ameisen und Käfer auf dem Acker entdeckt und drüber geredet. Auf dem Acker muss man sich an Regeln halten. Man darf zum Beispiel nicht über die Beete springen, dafür haben wir nämlich Wege auf dem Acker. Außerdem haben wir über die Pflanzung gesprochen. Am Ende durften wir noch einen Kohlrabi und ein paar Radischen ernten. Es gibt sogar lila Kohlrabi!!
Oskar und Alexander, 3a

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Ackern, Ackern, Ackern (1. Pfanzung)

In den dritten Klassen geht es rund. Wir starten in ein Ackerprojekt und lernen in diesem Schuljahr einen Acker anzulegen. Mitte April ging es los: Im Schulgarten und neben der OGS pflanzten wir: Radieschen, Kartoffeln, Sellerie, Pastinake, Möhre, Salat, Kresse, Zuckererbsen und Mangold an. Wir haben gebuddelt, gehakt und gegossen. Es war spannend zu lernen wie man pflanzt und sät. Vieles wussten wir noch gar nicht, z.B. dass man Samen mit Sand vermischen soll, damit man die Saatspur sehen kann. Es war schön die Pflanzenwelt genauer unter die Lupe zu nehmen. Mit Hilfe von Experten haben wir den ersten Tag erfolgreich gemeistert. Wir gingen gut gelaunt in die Klasse zurück und freuten uns auf den nächsten Ackertag.
Text von Manel und Wiebke, Klasse 3a
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Fortbildung für die Ackerlehrerinnen

Um für die Pflanzungen gut vorbereitet zu sein und die Kinder noch kompetenter unterstützen zu können, haben wir uns von Johanna und Jonas von der Ackerdemia e.V. alles genau erklären lassen. Zunächst wurden die Wege getrampelt und die Beete geharkt. So kann jeder erkennen, welche Flächen betreten werden dürfen und wo bald unsere Pflänzchen wachsen. Danach erklärten uns die beiden Profis die Pflanztechniken der verschiedenen Gemüsesorten und worauf man bei dem Einsetzen der Setzlinge und Samen zu achten hat.
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Das erste Umgraben – fleißige Helfer

Auch wenn es derzeit eher nach einer Beschäftigung für Erwachsene aussieht…
Das erste Umgraben hätten die Schülerinnen und Schüler nicht allein bewältigen können. Und leider musste das Umgraben „coronakonform“ ohne Mischung von Eltern und Kindern und sogar auf Abstand und mit Mundschutz stattfinden.
Alle Helfer haben sich daran gehalten und dafür gesorgt, dass nach den Osterferien die erste Pflanzung von Kinderhand! stattfinden kann. Danke an alle! Ihr wart einfach nur spitze!!!
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Es wird ernst!

Mit den Bodenproben war alles in Ordnung. Herr Berger und die Firma Kersten Gartenbau machten es möglich, dass die zukünftigen Ackerflächen abgeschält wurden, um das anschließende Umgraben zu erleichtern. Das war eine super Aktion! Danke!
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Die ersten Vorbereitungen

Bei einem ersten Koordinationstreffen wurden von den Vertretern der Ackerdemia e.V. die Flächen vermessen und Bodenproben genommen, um sicherzustellen, dass keinerlei Belastungen vorliegen.
Dabei haben uns auch der Klimaschutzmanager der Stadt Kleve, Herr Bomblat, Frau Dr. Heusipp sowie Herr Prof. Dr. Wichern von der Hochschule Rhein-Waal besucht.
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Wir ackern!

Nach den vielen positiven Rückmeldungen zu unserem großen Waldprojekt 2017, starten wir in dieser besonderen Zeit ein neues, aber langfristig angelegtes Projekt.
Wir wollen den Kindern die Möglichkeit eröffnen, unter freiem Himmel mit Kopf, Herz und Hand von und mit der Natur zu lernen und dabei sowohl etwas für die eigene Gesundheit als auch für die Umwelt zu tun.
Geplant ist der Anbau von anfänglich 15 Gemüsearten auf ca. 125m2 des Schulgeländes.
Die Kinder werden mit ihren Lehrerinnen und interessierten Helfer:innen das Gemüse säen/planzen, pflegen, ernten und vermarkten.
Dabei werden sie zum Beispiel:

  • den Acker vorbereiten
  • ausrechnen, wie viele Pflanzen für eine bestimmte Fläche benötigt werden
  • lernen, wie man richtig pflanzt/sät
  • Bodenlebewesen beobachten und beschreiben
  • die Wechselwirkung verschiedener Faktoren auf das Wachstum der Pflanzen erfahren
  • Gemüsepflanzen zeichnerisch darstellen
  • erkennen, dass sie selbst in der Lage sind, gesunde Nahrungsmittel zu „produzieren“
  • mit dem selbst produzierten Gemüse kochen
  • stolz das eigene Gemüse vermarkten

Mit all diesen Tätigkeiten lassen sich vielfältige Lerninhalte aus den Bereichen Sachunterricht, Deutsch, Mathematik, Kunst und sogar Musik, Religion und Sport handelnd und mit engem Bezug zur eigenen Lebenswirklichkeit verbinden.
Darüber hinaus erleben die Kinder, wo ihre Lebensmittel herkommen und welche Bedeutung die Natur als Lebensgrundlage für uns alle hat.
Als Pilotgruppe sind die beiden 3. Schuljahre vorgesehen, die zunächst 14-tägig eine Doppelstunde auf dem Acker verbringen werden. Aber auch alle anderen Klassen und die OGS-Gruppen werden im Laufe dieses Jahres eigene Erfahrungen auf dem Acker sammeln können.
Um das Projekt langfristig erfolgreich durchzuführen, haben wir uns nach einem erfahrenen Partner umgesehen, der uns in der ersten Zeit sowohl bei den Pflanzungen, als auch mit diversen Bildungsmaterialien und Schulungen sowie bei spontanen Fragen und Problemen zur Seite stehen kann.
Dabei sind wir auf die Ackerdemia e.V. gestoßen, die seit 6 Jahren mit wachsendem Erfolg eine solche Begleitung für Kitas und Schulen anbietet, und haben uns für eine Kooperation entschieden. Bitte lassen Sie sich durch einen Blick auf deren Homepage von der Kompetenz dieses Partners überzeugen: ackerdemia.de 
Außerdem werden wir maßgeblich unterstützt von Frau Dr. Heusipp, die unsere Schülerinnen und Schüler schon seit vielen Jahren in ihrer Forscher-AG begeistert, und Frau Perau, Vorsitzende der Landfrauen Kleve Niederung, die schon sehr lange im Team des Sebus-Treffs tätig ist.

Finanziell werden wir sehr unterstützt von unserem Förderverein und der AWO. Darüber hinaus bedanken wir uns von Herzen bei unseren Sponsoren Beate und Leo Siebers, Berger & Willmsen LVM Versicherungen und der Firma Hölscher Fassadenbau, ohne die das Projekt nicht hätte starten können.

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